Unsere Fahrt nach Wolvega / Holland vom 30.03. bis 07.04.2009

Tagebuch

30. März

Am 30. März 2009 ging sie los, unsere Fahrt nach Wolvega. Wir alle waren voll aufgeregt und die sechsstündige Reise ging dann auch mit einer kleinen Verspätung los. Alle 2 Stunden machten wir eine kleine Pause. Um uns die Zeit zu vertreiben, hat uns unser Chauffeur Silvio erlaubt eine DVD zu schauen. Und schon waren wir angekommen. Unsere Gastschüler erwarteten uns schon und dann ging es auch gleich zu den Gastfamilien nach Hause.

1. April

Heute stand Amsterdam auf dem Programm. Zuerst waren wir in einem Technik-Museum, dem „Nemo“. Coole Angelegenheit, denn man konnte alles anfassen und Experimente in verschiedenen Bereichen, z. B. Chemie, selbst durchführen. Anschließend sind wir durch die Stadt gebummelt, haben die Grachten und den Blumenmarkt bestaunt. Und dann kam natürlich etwas ganz Tolles für die Mädchen – Freizeit zum Shoppen. Wir haben gestaunt, als es hieß „Rückfahrt“, denn der Tag war ruckzuck vorbei.

2. April

Geschichte hieß heute der Plan. Wir hatten schon im September, als die Holländer bei uns waren, eine Werkstatt zum Thema „Unsere Länder während der Zeit des Nationalsozialismus“ gestartet. Und nun sollte dazu der Abschluss stattfinden. Also folgten wir den Spuren des Terrors ins ehemalige Durchgangslager Westerbork, heute ein Ort des Gedenkens. Von dort wurden viele Juden in die Vernichtungslager gebracht. Anschließend fuhren wir nach Giethoorn. Das muss man sich vorstellen wie im Spreewald. Eine Bootsfahrt durch die idyllischen Kanäle war natürlich ein Muss.

 

3. April

Schultag! Wir durften Tiere angucken und streicheln. Das Füttern der Schlangen war aber eindeutig der Höhepunkt. Dann sind wir in die Pflanzenwelt eingetaucht und haben kleine Gestecke aus Blumen für festliche Anlässe zusammengestellt. In der Holzwerkstatt haben wir ein Spiel gebaut. Dann gab es in der Schulküche von uns selbst zubereitete Apfeltaschen. Wer wollte, konnte sich noch ein Dessert zaubern. Zum Abschluss gab es dann ein Badminton-Turnier, bei dem wir uns wacker geschlagen haben. Die Tiere hatten es uns aber am meisten angetan. Und so leben heute einige holländische Mäuse in Potsdam. Danny ist inzwischen sogar schon Mäusepapa geworden....

4. April

Wir besuchten ein Widerstandsmuseum in Leeuwarden. Dort erhielten wir viele interessante Informationen über Holland im 2. Weltkrieg. Die Führung durch das Museum war zwar auf Holländisch, aber wir hatten ja Frits zum Übersetzen. Als nächster Punkt stand ein Besuch im Aquazoo auf dem Programm. Vögel, Affen, Meerkatzen, Seehunde, Streifenhörnchen – und alles konnte man hautnah erleben. Selbst Kängurus liefen einfach so frei umher! Am Nachmittag hatten wir dann noch etwas Freizeit in der Stadt. Wir erkundeten das Zentrum mit den vielen kleinen Gassen und Läden.

5. April

Heute war Familientag. Das heißt, jeder Schüler hat mit seiner Gastfamilie etwas unternommen. Wir waren bei Fußballspielen oder anderen Sportturnieren, haben uns andere Dörfer angeschaut. Am Abend haben wir uns zum Bowlen getroffen. Der Tag war sehr schön, weil man dadurch die Familien und die Lebensweise in Holland viel besser kennengelernt hat.

6. April

Alle wussten, dass unser letzter gemeinsamer Tag gekommen war. Manche freuten sich auf Zuhause, andere wünschten, die Woche wäre noch länger. Aber alle freuten sich auf den Besuch im Freizeitpark. Der war wie ein Park angelegt und die Wirkung auf uns war genial. An jeder Ecke standen Schausteller, die die Menschen mit Tanz und Musik begeisterten. Viele von uns, sogar Frau Haschka und Frau Schniegler, fuhren mit der Achterbahn. Die Wildwasserbahn war ein echtes Highlight. Ganz besonders war auch der freie Fall. Wir trauten uns natürlich und damit geschah dann auch das Pech. Oben angekommen und zum Fall bereit, ging unten der Alarm los. Na prima, wir hingen in luftiger Höhe fest! Zum Glück ging es nach einer Weile doch noch hinunter, aber wir hatten ganz schön Angst. Ich war noch nie so glücklich, meine Lehrerinnen zu sehen.....

7. April

Die Stimmung heute war ziemlich gedrückt. Einige Mädchen haben geweint. Der Abschied und das Einsteigen in den Bus fielen sehr schwer. Als es dann aber immer näher in Richtung Potsdam ging, freuten sich doch alle wieder auf Eltern und Geschwister. Trotzdem, es war eine ereignisreiche Woche. Eine ganze Reihe von uns wollen nächstes Jahr unbedingt wieder mit. Ganz sicher werden wir diese tolle Woche nicht so schnell vergessen. Vielen Dank!

BIS BALD, WOLVEGA!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Zu den Bildern!