Interface:
Das Foto stellt das Interface dar, mit dem die meisten Beispiele angesteuert wurden.
Vier Funktionsgruppen sind farbig markiert:
- grüner Bereich: Stromversorgung und Spannungsstabilisierung
- roter Bereich: Funktionsgruppe zur Datenausgabe über LPT (Datensegment) mit einer Buchse für die Steckkarten und einem weiteren Ausgang
- blauer Bereich: Funktionsgruppe zur Dateneingabe über LPT (Statussegment)
- gelber Bereich: Multivibrator für die Impulserzeugung
 
(Zur Vergrößerung auf Schaltplan klicken) Schaltungsbeschreibung:
- Die Stromversorgung benutzt einen Festspannungsregler 7806, der aus einer angelegten Betriebsspannung bis 15V eine stabilisierte Spannung von 6V erzeugt. Als Verpolungsschutz liegt eine Diode in Reihe. Von der stabilisierten 6V-Spannung führen je eine Diode zur Ein- bzw. Ausgangsfunktionsgruppe, wodurch hier eine Versorgungsspannung von 5V erzeugt wird. Die 6V stehen dennoch z.B. für das Betreiben von LED zur Verfügung.
- Die Ausgabe-Datenleitungen D0...D7 werden von der LPT über 4K7-Widerstände an jeweils einen Transistor geführt, der als Schalter arbeitet. Führt die betreffende Datenleitung High-Pegel, dann fließt ein Basisstrom in den Transistor hinein, worauf der Kollektor auf Emitterpotenzial - also Masse - geschaltet wird. Bei Low-Pegel sperrt der Transistor, weil kein Basisstrom fließt; dadurch ist der Kollektor "hochohmig", das heißt praktisch, er ist vom Transistor "isoliert". Ein Strom z.B. von einer Leuchtdiode kann nur dann in den Kollektor hineinfließen, wenn die zugehörige Datenleitung High-Pegel führt.
- Die Eingabefunktion wird über vier Transistoren realisiert, die im Ausgangszustand gesperrt sind und nur bei Lieferung eines Basisstromes den Kollektor auf Low-Pegel schalten. Das wird zum Beispiel mit Hilfe der Schaltersteckkarte realisiert, bei der bei Tastendruck 5V an den Basisvorwiderstand gelegt werden. Ein Multivibrator erzeugt Impulse, die an einer fünften Daten-Eingangsleitung anliegen.
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